Schattenwirtschaft – wie die Politik sich ungeniert bedient

Sparmassnahmen aller Orten, im Sozialen, bei der Rente, in der medizinischen Versorgung. Alles scheitert angeblich am zu wenigen Geld. Auch ein rasanter Energieumbau wird damit klein geredet. Die Politiker, umgeben und umworben von Souffleuren und Beratern genehmigen sich jetzt noch einen dicken Zuschlag – selbst in die eigene Pfanne.  Campact.de schreibt hierzu:  Hinter verschlossenen Türen haben sich die Parteien im Ältestenrat des Bundestags darauf verständigt, dass Nebeneinkünfte von Abgeordneten unter 10.000 Euro nicht mehr veröffentlicht werden müssen.

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Die bisherige Veröffentlichungsgrenze waren 1.000 Euro.   Das hätte dramatische Auswirkungen: Ein Parlamentarier könnte etwa zehn Vorträge im Jahr zu je 9.000 Euro für verschiedene Unternehmen einer Branche halten. Trotzdem erführe niemand von den 90.000 Euro Nebenverdienst. Interessenkonflikte und die Gefahr politischer Einflussnahme durch Konzerne blieben im Dunkeln. Fordern Sie mit Ihrer Unterschrift Transparenz!  Eine Aktion von LobbyControl, Campact und Transparency International

Unterzeichnen auch sie den Appell – formulieren sie ihre Empörung
http://www.campact.de/transparenz/sn1/signer

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