Guttenberg Song fuer Koch Mehrin eine Hymne auf das Plagiat

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Plagiatsdebatte um die Doktorarbeit des Verteidigungsministers: Da kommt der Song „Ich hab alles nur geklaut“gerade recht.

Die Fälle Guttenberg, Koch-Mehrin und andere unentdeckte politische Ränke verdeutlichen, was eigentlich unter Politik zu verstehen ist. Da ist zum einen der Bienenschwarm der Berater aus der Wirtschaft, die sogenannte Lobby, dann das Beraterteam, welches die inhaltlichen Aussagen erarbeitet und dann noch die Ghostwriter, die sich um die Ausfeilung der Reden und Statements kümmern. Was braucht es noch ? Figuren, die mit ihrem Charme, ihrem Schneid, ihrer vorgespielten Selbstsicherheit und mit akademischen Graden versehen der Bevölkerung ein Bild einer zuverlässigen vertrauenswürdigen Person vorspielen.

Zu den Plagiatsverdächtigungen schweigt sich Frau Koch-Mehrin stereotyp aus: „Ich bitte Sie, sich bei Fragen über den Inhalt oder eine Überprüfung der Dissertation von Frau Dr. Koch-Mehrin an die zuständigen Gremien der Universität Heidelberg zu wenden“. Ihre Taktik ist klar. Jede Einlassung von ihr zu diesem Thema könnte ein Wort zu viel sein.


Die FDP demontiert sich selbst. Ihr Vorreiter Herr Westerwelle führt Deutschland im Ausland als fragwürdigen Verbündeten vor. Inneres Hickhack um Posten verstärkt den Sog. Und nun noch die Plagiatsvorwürfe gegen “das schönste Plakat” – so Westerwelle über Frau Koch-Mehrin.

Wie ein naiver stolzer Hahn hat es Guido Westerwelle damit aber auf den Punkt genau ausgedrückt. Diese Politiker sind Aushängeschilder – Plakate. Die Interessen der Bevölkerung für eine vorwärtsweisende, konstruktiv auf Frieden und Freiheit und sozialem Gemeinsinn abzielende Politik in der Innen- und Außenpolitik zum Wohle der Menschheit, wird den Interessen einer globalen Finanzwirtschaft geopfert. Plakate sind dazu da dieser Wirklichkeit ein freundliches, vertrauensseliges Image zu verschaffen.

Dies ist wohl auch auf EU-Ebene so. Da spielt Frau Koch-Mehrin die Geige der Vizepräsidentin. Der Chef der EU-Unionsabgeordneten Werner Langen meinte zu diesem Fall: „So lange die Vorwürfe nicht bewiesen sind, gilt sie als unschuldig. Aber wenn sich die Vorwürfe bestätigen, muss sie vom Amt der Vizepräsidentin zurücktreten.“

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