Windenergieverband informiert: Die Windkraft kann Atomenergie muehelos ersetzen

Eine Bürgerinitiative kommentiert die allgemeine Behinderung bei der Einführung alternativer Energien so: …wir müssen die blockierenden Beamten zu einem „vorauseilenden Gehorsam“ bei der umgehenden Genehmigung von bisher verhinderten Windstandorten motivieren oder aus ihren Ämtern entfernen!   Der größte GAU ist der Genehmigungsstau!
Windenergieverband informiert: „Die Windkraft kann Atomenergie mühelos ersetzen“ Teil1 und 2
Die Hersteller von Windrädern fordern mehr Anlagen in Süddeutschland, um die Netze zu entlasten.
Die Windkraftanlagen sollen zudem in die Höhe wachsen.
Die Botschaft von Hermann Albers dürfte dieser Tage äußerst gut ankommen. „Windkraft kann hierzulande mühelos die Atomenergie ersetzen“, sagt der Präsident des Bundesverbands Wind-Energie (BWE) auf der Hannover Messe. Das Potenzial der Windräder liege um mehr als das Doppelte über dem Beitrag der Atommeiler. Letztlich könne die Windkraft ohne Probleme bis zu 65 Prozent des Strombedarfs in Deutschland abdecken, erklärt Albers mit Verweis auf eine Studie des Fraunhofer Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES).
Von jetzt auf gleich ist die Umstellung im Energiemix allerdings nicht möglich. „In zwei bis drei Jahren können wir aber so weit sein“, sagte Albers. Und Potenzial zum Ausbau der Anlagen an Land sei ausreichend vorhanden. Der Studie zufolge sind bundesweit acht Prozent der Landfläche nutzbar, Wälder und Schutzgebiete inklusive seien es sogar bis zu 22 Prozent. Potenzial sehen die IWES-Experten dabei vor allem in den bislang windunfreundlichen Bundesländern im Süden Deutschlands. In Bayern zum Beispiel seien bislang erst Anlagen mit einer Leistung von 520 Megawatt installiert. „Möglich sind dort aber bis zu 41.000 Megawatt“, erklärt Kurt Rohrig, der stellvertretende Leiter des IWES. Aber auch in Baden-Württemberg sei noch mehr möglich.
Albers fordert die Politik daher zum Handeln auf: „Es reicht nicht, sich mit einer Windmühle fotografieren zu lassen. Es muss auch konkrete Maßnahmen geben.“ Zumal mit dem Aufbau im Süden auch der dringend nötige Ausbau der Leitungsnetze reduziert werden kann. „Wenn wir die Energie dort produzieren, wo sie gebraucht wird, können wir beim Infrastrukturausbau haushalten“, sagte Rohrig.
Der Ausbau von Speicherkapazitäten sei aber zwingend nötig. Denn Windenergie bleibt wegen häufiger Flauten eine fluktuierende Energiequelle. „Windkraft ist nicht durchgängig grundlastfähig“, gibt Albers zu. Die Branche sei daher nicht so engstirnig, sich als alleinige Lösung zu sehen. „Wir brauchen das ganze Konzert der Erneuerbaren“, sagt er.
Allerdings werden Windkraftanlagen mit dem technischen Fortschritt ergiebiger. Durch eine verbesserte Turbinentechnik dürften in Zukunft Anlagen mit drei Megawatt Leitung zum Standard werden. Bei entsprechender Höhe könnten die Anlagen sogar noch effizienter werden. Der BWE fordert daher, die zulässige Bauhöhe der Türme zu vergrößern. „Mit jedem zusätzlichen Meter, schafft die Anlage ein Prozent mehr Energieleistung“, sagte Andreas Nauen, Vorstandschef des Anlagenbauers RePower. Der Anlagenbauer General Electric zeigte auf der Messe bereits Windkraftanlagen mit einer Nabenhöhe von 130 Metern, statt der bislang maximal üblichen 100 Metern.
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2 comments for “Windenergieverband informiert: Die Windkraft kann Atomenergie muehelos ersetzen

  1. Regionalpolitik
    14. April 2011 at 07:35

    Kein Zweifel – Atomkraft ist Teufelszeug – und wir müssen radikal damit brechen. Die AKW-Politik war eine von oben überstülpte Monopolkonzernpolitik. Eine umweltschonende und vor allem der Gesundheit der Bevölkerung zuträgliche Energiepolitik bedeutet, dass die Bürger in den Regionen und Gemeinden eben selbst über den Einsatz und die ART der alternativen Energie entscheiden. Eben kein Grovianplan von OBEN, sondern viele Ansätze von UNTEN. D.H. Erdwärme, Biogas, Solar,Wind,Wasser etc.pp. Und die Stromleitungen müssen dann auch sicher gegen Blizzards und Wetter vermehrt unterirdisch verlegt werden. Das bewahrt auch vor riesigen Überlandleitungen. Ein großer Investitionsplan schafft hier hunderttausend neue Arbeitsplätze.

  2. 13. April 2011 at 21:54

    Hallo, ich kann nur nocheimal vor Windkraftextemismus warnen. In Deutschland kippen wir von einem Extrem ins andere und es steht zu befürchten, dass jetzt jeder Hügel mit Monster-Propellern zugebaut wird und jedes Naturschutzgebiet, das gerne auchmal in einer höher gelegenen Region liegt nun umgepflügt wird. Wir sollten dringend aufpassen, dass wir uns nicht zu Handlangern von einer neuen Sorte gieriger Profiteure machen, denen der Erhalt unserer Natur piepegal ist. „Geistige Kernschmelze hat eingesetzt!“,schreibt die BI-Knoten nach der Genehmigung von riesigen Windkraft-Anlagten auf dem Knoten: „Anders ist es nicht mehr zu erklären, denn ein gesunder Menschenverstand würde sich nie gegen die Zerstörung eines Natur- und Landschaftsschutzgebietes bzw. Erholungsgebietes entscheiden. Es gibt/gäbe genug (Alternatv-)Flächen, bei denen diese Kriterien nicht zutreffen.“

    Mit dem Totschlagargument Fukushima können wir den Naturschutz nun getrost verbrennen. Beamte, die ggf. nicht so entscheiden wollen wie die Öko-Wahnsinnigen, sollen gar aus dem Amt vertrieben werden? Leute, ich verbitte mir solche Töne.

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