Glenn Roth – Eine akustische Gitarre wird zum Orchester

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Glenn Roth traf ich zum ersten Mal an der Staten-Island Fähre in New York vor zwei Jahren. Im Rahmen einer von der New-Yorker MTA Nahverkehrsgesellschaft geförderten Initiative traten dort in U-Bahn-Stationen und Bahnhöfen Pantomimen, Jazz-Bands, Acapella-Chöre, Solisten und Tanzgruppen auf. In der Hektik der in die Halle strömenden Menschen war seine Musik ein wohltuendes Klangerlebnis. Schnell packte ich meine Kamera aus und nahm ein paar Sekunden seines Solo-Vortrags auf:

 

Glenn Roth – Staten-Island-Ferry 2009

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Glenn hat mit seinen 35 Jahren mittlerweile seine dritte CD herausgebracht und tritt bei Festivals und zusammen mit bekannten Musikern und Bands auf. Er hat einen festen Platz in der Musikszene in der Tri-State-Area rund um New York und im Norden der USA bis nach Canada.

Glenn Roths erste Erfahrungen mit Musik beschreibt er selbst so: Er spielte Luftgitarre zu Iron Maiden mit seinem älteren Bruder Marc. Im Alter von Sieben, hat er seinen Wunsch, sich mit einem Instrument akustisch auszudrücken in die Realität umgesetzt. Seit dieser Zeit spielt er ununterbrochen Gitarre. Glenns frühe Erfahrungen als Musiker konzentrierten sich auf Rockmusik, darunter ein Ausflug mit der in Connecticut beliebten Jam Band, „The Fountain Projekt“. „Ein Tommy Emmanuel Konzert hat dann alles verändert“, sagt er. Nachdem er den „Meister der Gitarre“ und Autodidakten aus Australien im Jahr 2002 erlebt hat, änderte sich viel. Glenn feilt an seiner Technik und konzentrierte sich zusätzlich auf das Komponieren und die „Fingerstyle Gitarre“. Fingerstyle bzw. Fingerpicking im Gegensatz zum üblichen „Flatpickiung“ ist eine Spieltechnik zumeist instrumentaler Gitarrenmusik.

 

Glenn Roth „Waterfall“ live

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Beeinflusst sowohl von talentierten Künstlern wie Fingerstyle-Ikone Emmanuel und anderen, die bei uns in Europa wenig bekannt sind, hat Glenn einen Stil der Solo-Akustik-Gitarre entwickelt die eindeutig als sein eigener erkannt werden kann: manchmal aggressive, meist emotionale, lebendige, melodische Sequenzen variiert er im gleichen Lied, dass man gar nicht will, dass das Stück aufhört. So phantasievoll und virtuos spielt er sein Instrument. Das haben die Verantwortlichen bei dem von mir erwähnten New Yorker Projekt „Music Under New York“ erkannt und ihn so unterstützt. Seine mit Spannung erwartete neue CD ist gerade erschienen.

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Wenn andere junge Leute Glenn auf den You-Tube Threads nach seinen Erfahrungen mit der ein- oder anderen Gitarre, einem Verstärker fragt oder um Tipps bittet, antwortet er jedem so, wie ein Klassenkamerad das tun würde. Völlig unbefangen filmt er seine Snowboard-Fahrt und untermalt das Video mit einem seiner Stücke. Glenn Roth, ein unverkrampfter Typ, ein Gitarrist mit Potenzial, dessen Musik ich mag.

 

Snowboarding:

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Glenn ist mittlerweile mit vielen bekannteren Künstlern aufgetreten. Er nennt mir als Beispiele Gandalf Murphy, Don Ross, Erik Mongrain, Tuck and Patty, Monty Montgomery, und Vicki Genfan. Eine Musikszene, die mich neugierig gemacht hat.

Exklusiv für die Leser von TV-Orange, der Titel „Riencarnation“ – Glenn Roth aus seinem neuen Album „Into the Unknown“ in voller Klangqualität (10MB)

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

von Hans-Udo Sattler

Discographie
Glenn Roth – Into the Unknown (2010)
Glenn Roth – Busker (2006)
Glenn Roth – Innovations (2005)

Bestellmöglichkeit (auch mit Pay-Pal )

http://www.glennroth.com/

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