EINLADUNG ZUM 11. FREIBURGER CAFE PALESTINE AM 10.4.11

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11. Freiburger Cafe Palestine  Sonntag, 10.04.11, 18 Uhr

„Militärgerichte in Israel – Palästinenser unter Besatzungsrecht“ mit Roni Hammerman

Roni Hammermann wurde 1940 in Israel geboren. Ihre Eltern konnten Wien rechtzeitig verlassen. Ihr Großvater und dessen jüngster Sohn wurden beide in Auschwitz getötet. Hammermanns Eltern kehrten 1947 nach Wien zurück. Dort studierte sie Slawistik. 1969 wanderte sie nach Israel aus, wo sie sich der Friedensbewegung anschloss. In Jerusalem arbeitete sie bis zu ihrer Pensionierung an der Hebräischen Universität von Jerusalem. 2001 gründete sie mit anderen Frauen die Organisation Machsom Watch, deren Mitglieder sich bemühen, durch persönliche Präsenz an den Checkpoints Menschenrechtsverletzungen zu verhindern oder zu dokumentieren. In jüngster Zeit hat sich Roni Hammermann auf die Beobachtung von Militärgerichtsprozessen spezialisiert.

 

Vorschau 2011

08.05.11,18:00    Beate Himmelstoß und Jürgen Jung lesen aus Erich Fried′s 1974 erschienenem Lyrikband „Höre Israel“.

Musikalische Untermalung auf der Oud (arabische Laute) mit dem palästinensischen Musiker Moamen Khatib.
„Erich Fried, nach dem deutschen Einmarsch in Wien 1938 selbst als Jude verfolgt, empfindet außer Solidarität mit allen unschuldig Verfolgten und Benachteilgten auch Mitverantwortlichkeit für das, was Juden in Israel den Palästinensern und anderen Arabern antun. Die politische Seite des beliebten Lyrikers ist nicht vielen Menschen bekannt. Durch die Veröffentlichung von „Höre Israel“ erhält nun eine neue Generation die Gelegenheit, einen zentralen Teil der politischen Lyrik Erich Frieds kennenzulernen.“ (aus der Rezension des Bayrischen Rundfunks zum „Hörbuch der Woche“ am 14.1.11)

05.06.11,18:00    Vera Macht – Berichte aus Gaza


Vera Macht arbeitete ein Jahr lang als Volontärin für ISM (International Solidarity Movement) in Gaza. Sie ist vor Kurzem wieder nach Deutschland zurückgekehrt. Ihre Tatsachenberichte, die exklusiv über den Internetverteiler von Gabi Weber verbreitet werden, sind zwischenzeitlich weltweit auf Dutzenden von Online-Portalen zu finden. Ihr Erzählstil ist einzigartig und anrührend, so dass man die Not der Menschen im Gazastreifen fast körperlich spüren kann.

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