Lafontaines Wahlrede eine Offenbarung

Oskar Lafontaine, einst mit inhaltlichen Denkanstössen ausgestattet und als gewandter Diskussionspartner anregend in manchen Talkshows, verflacht zusehends in seinem politischen Niveau. In einer Wahlrede der .Linke in Baden Württemberg betont er, man solle die Linke. vor allem aus wahltaktischen Gründen wählen.

Hierzu ein Leserbrief:

Oskar Lafontaine bedauerte in seiner Rede, dass er nur zur großen Politik aber nichts zur Landespolitik von sich gab. Wie auch, hat doch die sogenannte „.Linke“ kein landespolitisches Profil, kein Konzept und keine Kandidaten, die in der Bevölkerung eine wählbare Interessensvertretung verkörpern.
Oskar Lafontaine, einstmals noch mit Inhalten antretend, wird aber zur Karikatur seiner selbst, wenn er zur Wahl dieser Gruppierung vornehmlich aus wahltaktischen Gründen aufruft. Wie auch anders – fehlen doch die konkreten landespolitischen Inhalte.

Mit einem populistischen Ausruf „sonst werdet ihr später nicht dumm aus der Wäsche zu schauen“ versucht er den Wählern noch einen weiteren Bären aufzubinden : Eine gewählte Linke. würde schwarz-gelb verhindern. Aber kaum eine SPD-Landespartei, schon gar nicht die in BaWü oder auch die Grünen, würden eine Koalition mit dieser Gruppierung eingehen. Im Gegenteil, jede Stimme für die Linke. wäre ein Verlust bei SPD und Grün. Also das genaue Gegenteil.

Doch Oskar ist nicht dumm. Eines kann er erreichen mit diesem „Bären“. Dass ein paar weitere Leute dieser Gruppierung ihren Hintern auf unsere Kosten auf einem Machtsessel im Landtag niederlassen. Um nichts anderes als Macht und Pfründe geht es, wenn man die Wähler mit solch einer Taktik an der Nase herumführen will.

Oskars Agitation und Logik ist mittlerweile so flach und populistisch, dass er eigentlich noch eher mit einer Behauptung Recht behalten würde, wenn er aufriefe die NPD zu wählen. Rein rechnerisch und taktisch würden diese 5 % schwarz-gelb dann zur Mehrheit fehlen. Die Rede Oskar Lafontaine war eine Offenbarung an politischer Leere und Versessenheit parlamentarische Sessel besetzen zu können – und sonst nichts.


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