Gaddafis Politik ist unberechenbar aber die Freiheitsbewegung wird siegen

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YouTube DirektGaddafi-Milizen Bombenanschlag auf Zvilisten

Amateurvideo: Gaddafi-Milizen verüben Anschläge auf Zivilisten, Scharfschützen schießen gezielt auf Bevölkerung.

Zu Beginn der friedlichen Proteste etwa um den 17 Februar ließ Gaddafi in Tripolis, Benghazi und anderen Städten Libyens wahllos die protestierenden Menschen niederschießen. Sah er eine starke Gegenwehr  sprach er schnell von Verhandlungen, während gleichzeitig seine Milizen und zig-tausend  Mann hochgerüsteter Revolutionsgarden die Bevölkerung mit schwerer Artillerie und Raketen weiter attackierten. In Tripolis und zuvor in Benghazi  drangen seine bezahlten ausländischen Söldner  und Milizen bei Tag und  Nacht in die Häuser, ermordeten junge und alte Menschen, vergewaltigten die Frauen. Seine Scharfschützen auf den Dächern der Städte nehmen jegliche Personen unter Beschuß.  Keiner traut sich mehr auf die Strasse. Er läßt Milizen in zivile Gewänder kleiden und sie mit Palmwedeln winken. Die Milizen versuchen in die Städte zu infiltrieren um bei heranrückenden Panzern zusätzlich vom Inneren der Städte Kriegschaos zu verbreiten und den Einmarsch der Milizen und ihrer Panzer zu eröffnen.  Kurz nach Beginn der UN-Luftangriffe sprach er wieder von Verhandeln, ließ aber zur gleichen Zeit  mit Panzern und Raketen Misrata, Zintan und andere Städte bombardieren. Gaddafi wird nachgesagt, er sei ein Drahtzieher des Lockerby Terroranschlages. Stimmt dies auch nur zum Teil, dann müssen wir davon ausgehen, dass er  bereits mit AlQuaida in Verbindung steht, auch wenn er sie  als seine Feinde bezeichnet. Seine Kriegstaktik ist gepaart mit der Propaganda in den Medien und auf der ihm verbliebenden politischen Bühne.  Die Risse zwischen den UN- und Nato-Partnern und die verständlichen Vorbehalte der arabischen Welt gegenüber Europa nutzt er geschickt aus.  Die Staatengemeinschaft, die UNO sollte sich darüber im Klaren sein, dass mit Gaddafi kein weiterer Weg des Kompromisses mehr möglich ist. Zu tief ist die libysche Wunde. So sieht sich Gaddafi bereits auf dem Wege der Verurteilung vor dem Internationalen Gerichtshofes ICC. Es gibt für ihn nur noch top oder hopp. Welche Perspektive bleibt ihm also?  Welche  dem libyschen Volk ?


Warum ist die Weltpolitik nicht in der Lage, solche  katastrophalen Entwicklungen nicht zu vermeiden?

Warum müssen solche Konflikte überhaupt erst entstehen?
Diese Fragen sind  überaus berechtigt.  Es ist das Ergebnis von politischen, wirtschaftlichen und ideologischen Interessen, die solche Zustände,  die Anerkennung von Despoten und Diktaturen zulassen und herbeiführen. Politiker nennen dies „Stabilitätspolitik“.  Doch solche „Stabilität“ der Zusammenarbeit mit Systemen, die im Inneren von sozialer Ungerechtigkeit und oft blutiger Unterdrückung gezeichnet sind, können auf Dauer nicht stabil sein. Ein möglicher Weg bestünde darin, dass die Weltgemeinschaft über die Vereinbarungen der UNO hinausgehend, eine Politik der Völkerfreundschaft, der Gleichberechtigung und des aktiven, kreativen Austausches aller Kulturen betreiben würde.  Wie können sonst weitere Katastrophen im 21. Jahrhundert verhindert werden ?

Anschließende Artikel:

Die Freiheit Libyens wird siegen
http://tv-orange.de/2011/03/gaddafis-politik-ist-unberechenbar-aber-die-freiheitsbewegung-wird-siegen/

Libyen und die „Friedensbewegung“
http://tv-orange.de/2011/03/was-tun-die-die-fur-frieden-im-irak-und-afghanistan-eintreten-zum-schutz-der-libyer/

Militärischer Schutz der Libyer
http://tv-orange.de/2011/03/welchen-beistand-braucht-die-libysche-bevolkerung-jetzt-dringend/

Über Doppelmoral
http://tv-orange.de/2011/03/gewaltlosigkeit-oder-doppelmoral/

Libyens Ausland
http://tv-orange.de/2011/03/internationaler-beistand-fuer-die-demokratische-revolution-in-libyen/

Denk ich an Deutschland in der Nacht…
http://tv-orange.de/2011/03/deutschlands-seelische-depression-und-die-logik-der-nichteinmischung/

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