Der Worte sind genug gewechselt, Lasst mich auch endlich Taten sehen !

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Wir haben tausend mal die Worte gehört: “…Unacceptable, …we are concerned, …Gaddafi muss gehen.”

Alleine es fehlt die Tat !

Die Bombardements auf Munitionslager im befreiten Osten Lybiens bereiten einen Angriff des Diktators vor. Gaddafi betreibt und plant eine infernale Zerstörung des Lebens der Menschen in Libyen.

Er besitzt Luftwaffe, Giftgas, um mit Helikoptern und Flugzeugen die Menschen zu vergiften. Er besitzt außer Scut-b Raketen auch “Yellowcake” eine uranangereicherte Masse, die als Vernichtungsmittel eingesetzt werden kann.
 
Die Bürgermilizen appellieren: “…richtet endlich eine Flugverbotszone ein.”  Doch sowohl die UNO, die Nato, die USA, die arabische Liga und die afrikanische Union bleiben bei der Eskalation der Worte. Die humanitäre Hilfe für die Opfer muss die Verhinderung massenhaften Leides verhindern, welches die Menschen zu erwarten haben.

Die Opposition hat sich bereits praktisch organisiert zusammen mit den zum Volk übergetretenem Militär. Es entsteht auch eine politische Organisierung mittels eines Nationalen Rates und einer Zwischenregierung. Das libysche Volk ist sehr wohl in der Lage seine Geschicke selbst in die Hand zu nehmen. Libyen besitzt das Selbstbestimmungsrecht wie jedes andere Land, die Teilhabe an der Gesellschaft selbst zu bestimmen. Hierzu benötigen sie keinen ausländischen Rat. Libyen findet seinen eigenen, unabhängigen demokratischen Weg.

Libyen braucht jetzt die tatkräftige Unterstützung des Auslandes.

Einrichtung der Flugverbotszone.

Einsatz von UN/Nato oder arabischen Schutztruppen für die Zivilbevölkerung.

Die Existenz der Gefahr durch Gaddafi kann und muss jetzt ein Ende bereitet werden.
Jedes andere taktische Verhalten des Auslandes ist nicht nur halbherzig, es ist vielmehr geprägt Libyen solange wie möglich in dieser schwierigen Position zu belassen. Ein schwaches Libyen unter der ständigen Bedrohung eines Despoten, ist ein Filetstück für unlautere Absichten des Auslandes.

Wenn libysche Menschen und Teile der arabischen Welt Vorbehalte wegen einer militärischen Intervention haben, dann ist dies das Ergebnis der Geschichte. Jahrzehnte nutzte man das despotische Regime, um an die Reichtümern teil zu haben. Jahrzehnte lang führten europäische Wüstenarmeen dort ihren Krieg. Jahrzehnteland lieferten England und die anderen Staaten Waffen an Gaddafi, die jetzt gegen die Menschen eingesetzt werden.

Deshalb muss das Ausland deutlich zu verstehen geben, im „Versprechen bei Gott“, dass eine Intervention und Flugverbot sofort beendet ist und die Schutztruppen sofort wieder abziehen, sobald dieses Regime beseitigt ist.

Und die Welt muss Libyen respektieren. Libyen hat das Recht das entmachtete System selbst zu richten.

Jetzt muss die Hilfe in der Tat erfolgen.

Alles andere ist nur eine vorgetäuschte Humanität.

 Die US-Botschafterin bei der UN sagte selbst, Libyens Staatschef Gaddafi „schlachte sein eigenes Volk ab“
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/28/0,3672,8217020,00.html

1 comment for “Der Worte sind genug gewechselt, Lasst mich auch endlich Taten sehen !

  1. Leser-suedeutsche
    1. März 2011 at 11:56

    11:20 Uhr Die Aufständischen in Bengasi beobachten die Vorstöße der Regierungsanhänger im Süden und Westen Libyens laut BBC mit großer Sorge. Niemand plant offenbar derzeit einen großen Marsch auf Tripolis, von dem in den vergangenen Tagen die Rede war. Nur kleine Gruppen von Freiwilligen haben sich in Richtung Westen aufgemacht. Wie der Korrespondent des britischen Senders berichtet, kursieren Gerüchte über weitere ausländische Söldner, die die Regierung ins Land holt. Die meisten Menschen würden eine Flugverbotszone angeblich begrüßen.
    http://www.sueddeutsche.de/politik/live-ticker-aufstand-in-libyen-gaddafi-holt-zum-gegenschlag-aus-1.1066210

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