Chronologie des demokratischen Aufstandes in Libyen

Am 15. Februar begann der Aufstand in Libyen, der auf das Land durch Proteste in anderen Ländern Nordafrikas und des Nahen Osten überschwappte.
Dies ist gewiss keine ganz vollständige Chronologie der Berichterstattung. Sie wird weiter fortgeschrieben und zusammengestellt von Autoren, die auch mittels Facebook die Verteidigung von Freiheit und Menschlichkeit organisieren. Humanität und Freiheit kennt keine Grenzen.

14. Februar. Erste Meldung aus der Schweiz. In diesem Beitrag wird über den Zick-Zack-Kurs Gaddafis berichtet. Zunächst stellte Gaddafi sich hinter Mubarak und Ben-Ali. Nach der Abdankung ruft er zum gemeinsamen Volksaufstand gegen Israel auf, wobei er die gegen ihn gerichteten Proteste im eigenen Land unterdrückt. Darüber hinaus stellt er die Behauptung auf, dass die Proteste in Ägypten vom Mossad gesteuert werden. http://www.20min.ch/news/
Während dessen berichtet Spiegel Online am selben Tag über den Ansturm der Flüchtlinge in Italien. Hierbei wird die Praxis der Kooperation mit den Diktaturen Nordafrikas kritisiert. Zitat aus dem Artikel: „Der EU gilt der Diktator (Anm.: Gaddafi) als Partner im Kampf gegen Illegale. In der Praxis sieht das dann so aus: Um Illegale an der Überfahrt zu hindern, eröffnet die libysche Küstenwache auch mal das Feuer auf deren Boote. Ob die Flüchtlinge ein Anrecht auf Asyl haben, wird gar nicht erst geprüft – obwohl europäische Gesetze dies vorschreiben. Ob Kinder oder schwangere Frauen darunter sind, interessiert genauso wenig.“http://www.spiegel.de/pol

Am 15. Februar berichtet die schweizer Tagesschau von Protesten in Bengasi. Mit Verweis auf die BBC und El Manara wird als Ursache für die Proteste die Verhaftung eines regimekritischen Anwaltes vermutet. Von Regierungsseite werden 14 Verletzte gemeldet, darunter 10 Polizisten.  http://www.tagesschau.sf/….
Die NZZ greift am selben Tag die Meldung auf, wobei die Regierungsseite zitiert wird mit der Meldung, dass sich die Proteste gegen die Regierung Bagdadi al-Mahmudi richtet. Gleichzeitig verlinkt die Zeitung zwei You-Tube Videos von den Protesten, wobei bei einem deutlich der Name Gaddafi zu hören ist. http://www.nzz.ch/nachric

16. Februar
Die süddeutsche Zeitung berichtet in ihrer Onlineausgabe von Zusammenstößen der Demonstranten und der Sicherheitskräfte. Mit Verweis auf Youtube-Videos die Proteste für die Freilassung eines regimekritischen Anwalts zeigen, wird bemerkt, dass es auch einige „Gaddafi Raus“-Rufe gab. Außerdem wird von der Ankündigung der Tage des Zorns für den 17. Februar bei Facebook berichtet. Die Datumswahl 17. Februar soll an die Proteste am 17. Februar 2006 in Libyen erinnern, als eine gesteuerte Demo gegen die Mohammed-Karikaturen zu einer Demonstration gegen die libysche Führung übergangen ist. http://www.sueddeutsche.d/

Die Welt vom selben Tag berichtet ebenso von den Protesten in Bengasi. Wobei hier die Zahl der Verletzten 38 beträgt, darunter 10 Polizisten. Darüber hinaus zitiert Sie den arabischen Nachrichtenkanal „al Manara“ mit folgenden Worten: „(…) die Menschen hätten ihre Demonstration kurzerhand umgemünzt (Anm.: nach der Freilassung des Anwaltes) und skandiert: „Das Volk wird die Korruption beenden“, verknüpft mit der Rücktrittsforderung von Premier Baghdadi al-Mahmudi. Gaddafi habe zunächst nicht im Zentrum der Proteste gestanden. Das ist auch zu gefährlich.“

17. Februar
Der Stern berichtet von den Tagen des Zorns. Hierbei wird eine Opferzahl von 7 Menschen in Bengasi genannt, die bei den Protesten ums Leben gekommen sind. Weiterhin heißt es, dass in der Küstenstadt El Baida zwei Menschen ums Leben gekommen sind mit Berufung auf eine regierungsnahe Zeitung. Die AFP meldet am selben Tag mit Verweis auf Human Rights Watch eine Gesamtzahl von 24 Toten, welche bisher bei den Protesten ums Leben gekommen sind.
http://www.google.com/hos

18. Februar
Die Magdeburger Nachrichten schlagen Alarm mit der Überschrift:
„Internet abgeschaltet – es wird ernst in Libyen“.
Die ORF-Nachrichten melden am selben Tag 84 Tote bei den Protesten mit Verweis auf Human Rights Watch. Die süddeutsche Zeitung zitiert diesselbe Zahl von Human Rights Watch mit dem Hinweis der Hilfsorganisation, dass diese durch Telefonate mit örtlichen Krankenhäuser und Augenzeugen ermittelt wurde. Darüber hinaus wird Al Jazeera mit der Nachricht zitiert, dass ihr Satellitensignal unterbrochen wurde und sie somit nicht mehr per Satellit in Libyen zu empfangen sind. Amnesty International wird mit der Meldung zitiert, dass 31 Menschen in Bengasi umgekommen sind.
„Der alarmierende Anstieg der Totenzahl und die gemeldete Art der Verletzungen deuten stark daraufhin, dass den Sicherheitskräften der Einsatz tödlicher Gewalt gegen unbewaffnete Demonstranten, die einen politischen Wandel fordern, erlaubt wurde“, sagte der für den Nahen Osten und Nordafrika zuständige Amnesty-Direktor, Malcolm Smart in London.
http://www.sueddeutsche.d/… Die kleine Zeitung berichtet mit Verweis auf Augenzeugen, dass die Proteste die Hauptstadt Tripoli erreicht haben.

19. Februar
Der ORF berichtet mit Verweis auf Human Rights Watch nun von über 100 Toten. Mit Verweis auf andere Quellen wird sogar eine Opferzahl von über 250 vermutet. Eine Proregierungszeitung wird mit der Meldung zitiert, dass die Demonstranten „Selbstmord durch die Armee“ riskieren. 
http://orf.at/stories/204
Die Tagesschau verweist am selben Tag auf die widersprüchliche Quellenlage. Augenzeugen berichten von 35 Toten in Bengasi. Krankenhausmitarbeiter von 15. Eine Regierungszeitung wird mit der Meldung von 12 Toten zitiert, mit dem Verweis, dass die Provokation von Seiten der Demonstranten ausging. Die italienische Nachrichtenagentur ANSA wird mit der Meldung zitiert, dass es Dutzende von Toten gibt. http://www.tagesschau.de/
Die Welt berichtet am selben Tag von einer Revolution im Mediendunkel. Al Jazeera berichtet von über 120 Toten in Bengasi, so die Welt weiter. Ein Bewohner von Bengasi mit dem die Welt telefonierte wird wie folgt zitiert: „das Regime habe am Freitagabend afrikanische Schlägertrupps auf die Straßen geschickt, die mit Knüppeln, Hämmern und Bajonetten auf die Demonstranten losgegangen seien.“ Die BBC wird mit der Meldung eines Arztes in Bengasi zitiert, dass allein am vorherigen Tag 35 Leichen mit Schusswunden in Kopf und Brust eingeliefert wurden.
http://www.welt.de/print/

20. Februar
Die Zeitung Salzburg 24 berichtet von der Fernsehansprache Saif al-Islam Gaddafi. In der Fernsehansprache warnt Saif laut Salzburg 24 vor einem Bürgerkrieg und räumt indirekt 84 Tote bei den Protesten ein. http://www.salzburg24.at/
Die FAZ berichtet am selben Tag von hunderten Toten Libyen. Mit Verweis auf Human Rights Watch wird eine Opferzahl von 173 genannt. Weiterhin berichtet die FAZ mit Verweis auf Meldungen der Opposition und Augenzeugen, dass einige Städte schon befreit seien und das Richter und Anwälte vor dem obersten Gericht in Tripoli demonstrieren.
Der Focus zitiert auch aus der Fernsehansprache von Saif al-Islam Gaddafi, der Reformen verspricht, aber auch die Opposition warnt mit den Worten „Wir werden bis zum letzten Mann, bis zur letzten Frau, bis zur letzten Kugel kämpfen.“
http://www.focus.de/polit

21. Februar
Das Onlinepresseportal berichtet von Einsätzen der Luftwaffe zur Niederschlagung der Aufstände. Es wird von mehr als 400 Toten bei Einsätzen der Luftwaffe berichtet. Weiterhin heißt es der Justizminister Mustafa Abdul Dschalil und mehrere Diplomaten erklärten auf Grund des brutalen Vorgehens der Staatsmacht ihren Rücktritt. Des Weiteren werden Nachrichten über Söldnertruppen in libyschen Uniformen aufgegriffen. /http://www.online-pressep/
Das Hamburger Abendblatt berichtet von zwei libyschen Piloten, welche desertiert sind und in Malta gelandet sind, weil sie nicht das eigene Volk bombardieren wollten. http://www.abendblatt.de/
Die rheinische Post berichtet am selben Tag auch über den kuriosen Auftritt von Gaddafi im Fernsehen. Die rheinische Post berichtet mit Verweis auf Al Arabija, dass Offiziere Armeeangehörige aufrufen sich dem Volk anzuschließen. Aus der Hauptstadt berichten Augenzeugen von wilden Schießereien. http://www.rp-online.de/p

22. Februar
Die Zeit berichtet, dass sich „die Getreuen von Gaddafi abwenden“. Im Artikel werden Bilder von der Befreiung Tobruks gezeigt und berichtet dass nun auch Innenminister Junis zu den Aufständischen übergelaufen ist. Bei Arabija spricht Junis zum libyschen Volk: „Ich bin nun kein Minister mehr, sondern ein Soldat im Dienste des Volkes“, sagte Junis, der von Gadhafi zuvor für tot erklärt worden war. Aufständische hätten in der östlichen Stadt Bengasi den Minister getötet, hatte Gadhafi in seiner TV-Ansprache gesagt. (Anm.: Der komplette Absatz ab dem ersten Anführungszeichen ist aus der Zeit entnommen) Weiterhin werden Bewohner Tobruks zitiert, welche behaupten, dass die Stadt Bengasi auch befreit ist. Nach offiziellen Angaben des libyschen Innenministeriums so die Zeit weiter gab es bislang mindestens 300 Tote, davon 111 Militärangehörige.
http://www.zeit.de/politi

Salzburg 24 zitiert am gleichen Tag aus einer Rede Gaddafis. Gaddafi rief seine Anhänger für Mittwoch zu Demonstrationen auf. In einer Rede im Staatsfernsehen hatte er angekündigt, Libyen „Haus für Haus zu säubern“. „Legt Eure Waffen sofort nieder, sonst gibt es ein Gemetzel“, rief der 68- Jährige. Den „Rebellen“ drohte er mit einer blutigen Niederschlagung der Proteste „ähnlich wie auf dem Tiananmen- Platz“ in Peking im Jahr 1989. Er werde als „Revolutionsführer“ im Land bleiben und sei bereit, als „Märtyrer“ zu sterben. „Ich werde bis zum letzten Tropfen meines Blutes kämpfen“, sagte der libysche Machthaber. http://www.salzburg24.at/

23. Februar
Die Frankfurter Rundschau berichtet von einer sich anbahnenden Flüchtlingskatastrophe, die der UNHCR befürchtet. Libyens Küste wird nach Information der Frankfurter Rundschau nicht mehr bewacht. Am selben Tag interviewt die Frankfurter Rundschau die UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos. Im Artikel ist das Bild eines libyschen Gastarbeiters, welcher von der libyschen Polizei geschlagen wurde. http://www.fr-online.de/p
Ein weiteres interessantes Interview veröffentlicht die FR auch an diesem Tag. http://www.fr-online.de/p

24. Februar
Im Tagesanzeiger berichtet eine NATO-Expertin über die Armee Libyens, die der Machthaber im Gegensatz zu seinen Elitetruppen schwach gehalten hat, um einen Putsch zu vermeiden.
http://www.tagesanzeiger/….

25. Februar
Die Zeit berichtet von einem Waffenstillstandsangebot, welches Saif al-Islam den Aufständischen unterbreitete.
Die Salzburger Nachrichten berichten von der Sitzung des UN-Sicherheitsrates bei der Libyens UN-Botschafter in einem emotionalen Appell den Rat bat „echte Entscheidungen (zu) treffen, damit das Blutvergießen in unserem Land aufhört.“
http://www.salzburg.com/o
Die Südwestpresse berichtet von weiteren Protesten in Tripolis, die von Milizen niedergeschossen wurde. Laut Augenzeugenberichten sollen vier Menschen ums Leben gekommen sein.

26. Februar
Die Südwestpresse berichtet von einem Massaker in Tripolis. Laut Augenzeugen wurden zehntausende Demonstranten von Milizen und Hubschraubern angegriffen. Ärzte geben an, dass es allein in Tripolis seit Anfang der Woche (Anm.: 21. Februar) 1000 Tote und Verletzte gegeben hätte.
Die Hannover Zeitung meldet mit Verweis auf AFP, dass in Mesrata Söldner auf eine Trauergemeinde (Anm.: Trauer um Opfer der Proteste) vor einer Moschee geschossen hat.
Die süddeutsche Zeitung berichtet, dass der UN-Sicherheitsrat weitreichende Maßnahmen gegen das Regime in Libyen beschlossen hat und den internationalen Strafgerichtshof um Ermittlungen gebeten hat.
„Und da es dafür besser ist, die eigentlichen Hintergründe und Ursachen des Bürgerkriegs in Libyen, sowie einer eventuellen Intervention zu … Wenn nun der Westen diesen Aufstand unterstützt, egal, in welcher Form, so auch nur, um eigene Interessen in diesem Land durchzusetzen. … Von Medialer Feldzug des Grauens, weitere Gedanken zu Libyen! “ Verwandte Webseiten www.scharf-links.de/44.0.html?&tx_ttnews …

27. Februar – Von Benjamin Bidder, Moskau Laut Berichten südkoreanischer Medien beobachtet auch die nordkoreanische Führung die Entwicklung im Nahen Osten mit Sorge. So sollen die Kontrollen an der Grenze zu China verschärft worden sein, um Kuriere abzufangen, die Speicherkarten mit Foto- oder …
Von Aufstand in Libyen: Despoten fürchten Gaddafis Schicksal – SPIEGEL … – Verwandte Webseiten
www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,747664-5 …
Von Benjamin Bidder, Moskau In Usbekistan herrscht seit 1991 mit Islam Karimow ein Diktator, der die Opposition ausschalten und Menschenrechtler ins Gefängnis werfen ließ. Karimow weiß, wie es ist, wenn eine Welle Revolutionen über die Despotien der Welt hinwegfegt, er hat schon eine …
Von Aufstand in Libyen: Despoten fürchten Gaddafis Schicksal – SPIEGEL … – Verwandte Webseiten
www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,747664 …

27. Febr. 2011 – Am achten Tag der Revolution, einem Freitag, spricht Salem Japer im Zentrum Bengasis, dort wo der libysche Aufstand begann. Die Menge ist so groß, dass keiner, den man fragt, sich erinnern kann, so viele Menschen in der Stadt gesehen zu haben. Und erst recht kann sich keiner daran …
Von Revolutionsstadt Bengasi: Erst Dynamit, jetzt Worte – SPIEGEL ONLINE – … – Verwandte Webseiten
www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,748012 …

27. Febr. 2011 – „Gadhafi hat die Leute in Ostlibyen immer als wenig vertrauenswürdig und wenig loyal eingestuft“, sagt der Libyen-Experte Dirk Vandenwalle am Dartmont College in den USA. Regelmäßig hat der Osten des Landes daher den Aufstand gegen Gadhafi geprobt – nun erstmals mit Erfolg. …
Von Ein Land im Porträt: Der Weg Libyens | Politik | ZEIT ONLINE – Verwandte Webseiten
www.zeit.de/politik/2011-02/libyen-regionen …

27. Febr. 2011 – Ein Sprecher des neu gegründeten oppositionellen Nationalen libyschen Rates sagte aber, ein Eingreifen des Auslandes sei nicht erwünscht. Auch sei kein Kontakt mit ausländischen Regierungen hergestellt worden. Der Rat bezeichnet sich selbst als Wortführer des Aufstandes gegen den …
Von • USA werden in Libyen-Krise immer aktiver: Großmacht reicht … – Verwandte Webseiten
www.news.at/articles/1108/8/290135/usa-libyen …

27. Febr. 2011 – Erfolgversprechender als rückblickende Debatten über die fehlende Moral des Westens ist für Libyen daher die eigene Zukunft: Die Menschen haben … Ghadhafis Volk hat seinen Aufstand allein begonnen. Es muss ihn allein beenden. Die Libyer haben schon jetzt einen hohen Preis bezahlt. …
Von Das müssen die Libyer allein zu Ende bringen – Ausland – bazonline.ch – Verwandte Webseiten
bazonline.ch/ausland/naher-osten-und-afrika …

27. Febr. 2011 – Sie können die Augen vor den „Sünden“ von Muammar al-Ghaddaffi verschließen, der die Teilnehmer am Aufstand im Blut ertränkt“. Einerseits kann das Erdöl, das jahrzehntelang verschiedene libysche Stämme vereinigte und zusammenschloss, diese spezifisch „libysche“ Eigenschaft verlieren. …
Von Geht das al-Gaddhaffi-Regime zu Ende?: Stimme Russlands – Verwandte Webseiten
german.ruvr.ru/2011/02/27/46436943.html

28. Febr. 2011 – Die Zahl der Toten in Libyen wird weiter steigen, weil Oberst Gaddafi keiner ist , der aufgibt. Trotzdem darf sich der Westen militärisch nicht einmischen, um nicht die Legitimität der Proteste zu gefährden. Die Menschen in Tobruk, Bengasi und Tripolis haben ihren Aufstand gegen den …
Von Aufstand in Libyen – Es ist ihre Revolution – Politik – sueddeutsche.de – Verwandte Webseiten
www.sueddeutsche.de/politik/aufstand-in-libyen …

28. Febr. 2011 – Von Bahrein bis Libyen: Aufstand der Armen Jeder zweite Russe wäre bereit, an Protesten teilzunehmen, schreibt die Zeitung „RBC Daily“ am Montag. Das ergab eine Studie des Forschungszentrums „Öffentliche Meinung“ (russ. Abk.: WZIOM). Die russischen Behörden fürchten sich jedoch nicht …
Von Proteststimmung: Auch in Russland brodelt es – „RBC Daily“ | Politik | RIA … – Verwandte Webseiten
de.rian.ru/politics/20110228/258453853.html

 – Was sagen Sie Menschen, die angesichts einer plagiierten Promotion auf dringlichere Probleme verweisen, wie etwa den Bürgerkrieg in Libyen? Dem stimmen wir voll und ganz zu. Das Geschehen in Libyen ist sicher wesentlich wichtiger als das persönliche Vergehen eines deutschen Politikers. …
Von … gegen Guttenberg: Junge Akademiker proben den Aufstand – Politik – … – Verwandte Webseiten
www.tagesspiegel.de/politik/junge-akademiker …

 – Der Aufstand gegen den libyschen Despoten Muammar al-Gadhafi und die gewaltsame Reaktion des Regimes treiben seit Tagen Tausende außer Landes. Die italienische Regierung rechnet bereits mit einem Massenexodus „biblischen Ausmaßes“. Außenminister Franco Frattini spricht von bis zu …
Von Flüchtlinge: Was geschieht, wenn es in Libyen Bürgerkrieg gibt? | Politik | … – Verwandte Webseiten
www.zeit.de/politik/ausland/2011-02/frontex …

– Die Metropole am Mittelmeer, in der fast zwei Millionen Menschen leben, ist die einzige größere Stadt Libyens, in der Diktator Gaddafi am Sonntag noch einigermaßen die Kontrolle innehatte. Der große und ölreiche Osten, wo der Aufstand begann, ist weitgehend in der Hand der Regimegegner …
Von Ausland: DIE LAGE IN LIBYEN: DIE HAUPTSTADT ERHEBT SICH – … – Verwandte Webseiten
www.badische-zeitung.de/nachrichten/ausland …

– Den Vatikan beunruhigt der Aufstand in Libyen, doch Papst Benedikt XVI. äußert sich öffentlich nicht. Jedes falsch interpretierte Wort aus Rom könnte die 75000 Katholiken im Land in Gefahr bringen. Dienstag, 22. Februar: Papst Benedikt XVI. sieht in der Fastenzeit vor Ostern …
Von Das war die Woche von unserem Papst : Benedikt XVI. bekommt ein Öko- … – Verwandte Webseiten
www.bild.de/BILD/regional/muenchen/kolumne …

– Die «Süddeutsche Zeitung» (München) zu Libyen: Gaddafis Volk hat seinen Aufstand in Libyen alleine begonnen. Es muss ihn alleine beenden. Die Libyer haben schon jetzt einen hohen Preis bezahlt. Der Blutzoll wird weiter steigen und es wird der Welt sehr schwer fallen, …
Von Symbolische Embargos Die «Land… | Politik – Frankfurter Neue Presse – … – Verwandte Webseiten
www.fnp.de/fnp/nachrichten/politik/symbolische …

1. März 2011 – Die Nato könnte mit militärischem Eingreifen Gaddafi ein schnelles Ende bereitet . Dennoch kann sich die Nato noch nicht einmal zu einem Flugverbot über Libyen durchringen. Warum eigentlich? Der Schweizer Konfliktforscher und Strategieexperte Kurt R. Spillman erklärts. …
Von … zum Libyen-Aufstand: «Wir sind zum Zuschauen verurteilt» – Aufstand in … – Verwandte Webseiten
www.blick.ch/news/ausland/libyen/wir-sind-zum …

 – Nachdem sich in der vergangenen Woche weder die Vereinten Nationen noch Präsident Barack Obama klar zu den Ausschreitungen in Libyen geäußert haben, geht nun ein Ruck durch die US-Regierung. Nachdem die US-Bürger aus Libyen evakuiert sind, muss Washington nun keine Geiselnahmen mehr …
Von Aufstand in Libyen: US-Regierung nimmt Gaddafi ins Visier – SPIEGEL … – Verwandte Webseiten
www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,748283 …

 – Der Aufstand in Nordafrika und im arabischen Raum erinnert sehr an die grüne Revolution im Iran vor zwei Jahren. Das sagt gegenüber Radio Vatikan die muslimische Theologin Sharazad Housmand. Sie ist gebürtige Iranerin und doziert an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. …
Von Vatikan/Libyen: „Sechs Millionen Jugendliche warten auf uns“ – Verwandte Webseiten
www.oecumene.radiovaticana.org/ted/articolo …

2. März 2011 – Das gab es noch nie: Als erstes Land überhaupt ist Libyen aus dem UN- Menschenrechtsrat ausgeschlossen worden. Das Votum fiel überraschend deutlich aus. Derweil nimmt das Kampfschiff „USS Kearsage“ Kurs auf Libyen. Die internationale Gemeinschaft hat Libyens Machthaber Muammar …
Von Aufstand gegen Gaddafi – UN werfen Libyen aus dem Menschenrechtsrat … – Verwandte Webseiten
www.sueddeutsche.de/politik/aufstand-gegen …

– Gold ist so teuer wie noch nie: Wegen der Verunsicherung durch die Unruhen in Libyen kletterte der Preis des Edelmetalls am Dienstag auf ein Rekordhoch von 1432,10 Dollar je Feinunze. Im Februar war der Goldpreis bereits um sechs Prozent gestiegen. Und ein Ende der Rally scheint nicht …
Von Aufstand in Libyen treibt Goldpreis auf Rekordhoch | wissen.de – Verwandte Webseiten
www.wissen.de/wde/generator/wissen/services …

– Der Ruf nach einer Intervention ist angesichts der unglaublich heftigen Repression des libyschen Militärs gegen den Aufstand verständlich – aber auch gefährlich. Und er droht wiederum missbraucht zu werden. Zunächst klingt alles sehr harmlos: Die UN richten eine Flugverbotszone ein. …
Von … in den Krieg in Nordafrika? – NATO soll gemeinsam mit Ägypten libysche … – Verwandte Webseiten
www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=16244

15.März.2011: 

BerlinerZeitung:  „Die Unesco veröffentlichte einen Bericht, wonach Gaddafi Kindersoldaten aus nachbarländern gegen die Rebellen einsetzt“

Ital. Tageszeitung „Il Giornale“ 15.März2011 :  Sollte der Westen militärisch aktiv werden, will sich Libyens Diktator Gaddafi mit El Kaida verbünden – auch wenn er eigentlich Krieg gegen die Terrorbewegung führe. Wenn es ein militärisches Eingreifen wie im Irak geben wird, werde sich Tripolis mit El Kaida verbünden und den Heiligen Krieg erklären, sagte Libyens Diktator Muammar el Gaddafi der italienischen Tageszeitung „Il Giornale“ vom Dienstag. Sollte der Westen militärisch aktiv werden, will sich Libyens Diktator Gaddafi mit El Kaida verbünden – auch wenn er eigentlich Krieg gegen die Terrorbewegung führe. Wenn es ein militärisches Eingreifen wie im Irak geben wird, werde sich Tripolis mit El Kaida verbünden und den Heiligen Krieg erklären, sagte Libyens Diktator Muammar el Gaddafi der italienischen Tageszeitung „Il Giornale“ vom Dienstag.

Exklusivinterview mit Gaddafi von RTL:
„….Wir werden nun in Russland, Indien und China investieren. Unser Geld wird dort investiert werden. Unsere Ölaufträge gehen an russische, chinesische und indische Firmen. Der Westen ist zu vergessen!“
Ausdrücklich nimmt er Deutschland von der Kritik am Westen aus. „Die Deutschen haben uns gegenüber eine sehr gute Position eingenommen, ganz anders als viele wichtige Länder im Westen.“ …

http://www.presseportal.de/pm/7847/2008276/rtl_television_gmbh/twitter dpa / RTL

„Wir werden nun in Russland, Indien und China investieren. Unser Geld wird dort investiert werden. Unsere Ölaufträge gehen an russische, chinesische und indische Firmen. Der Westen ist zu vergessen!“

Ausdrücklich nimmt er Deutschland von der Kritik am Westen aus. „Die Deutschen haben uns gegenüber eine sehr gute Position eingenommen, ganz anders als viele wichtige Länder im Westen.“

 

Weitere Informationen über die täglichen Geschehen seit diesem Zeitraum sind auch zu entnehmen aus:

http://www.spiegel.de/thema/libyen/dossierarchiv-10.html

http://suche.sueddeutsche.de/query/libyen

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