Atomkraft aus, Gorleben raus


Mit freundlicher Genehmigung von Graswurzel.tv

Pressemitteilung 29.03.11 der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow – Dannenberg e.V. http://www.bi-luechow-dannenberg.de

„Atomkraft aus, Gorleben raus“

BI Umweltschutz ruft zur Demonstration in Gorleben auf Immer neue Schreckensnachrichten kommen aus Japan zu uns, die Reaktorkatastrophe ist unabwendbar, aber die Nutzung der Atomkraft ist abwendbar. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) ruft auf zum Protest:“Das Lavieren der Bundesregierung, der Vorschlag von SPD und Grünen, zum Atomkompromiss zurückzukehren, das reicht uns nicht: Wir demonstrieren für den Ausstieg sofort, und zwar am Samstag.“

Gleichzeitig wollen die Atomkraftgegner im Wendland unterstreichen, dass eine Debatte um Sicherheitskriterien sich nicht allein auf die Reaktoren beschränken darf. „Gorleben hat nur einen Hosenträger, keinen Gürtel: ein Salzstock mit Wasserkontakt und Gaseinschlüssen kann nicht Deponie für die hochradioaktiven Abfälle sein“, sagt BI-Sprecher Wolfgang Ehmke.

In Gorleben lagern jetzt oberirdisch Brennelemente und verglaste hochradioaktive Abfälle in einer luftigen Halle, die keinen Schutz gegen Flugzeugabsturz bietet. Trotzdem ist für den Herbst der 13. Castor-Transporte angekündigt worden.

Kerstin Rudek, die BI-Vorsitzende, bringt deren Sicherheitsanforderungen klar auf den Punkt: „Der Salzstock Gorleben ist raus aus dem Pool möglicher Standorte, diese Forderung ist nicht verhandelbar.“

Die Demo beginnt um 12 Uhr in Gedelitz, um 14 Uhr findet eine Kundgebung vor dem Zwischenlager statt. Als musikalische Unterstützung gibt es eine Überraschung, es hat sich die Band „Rainer von vielen“ angekündigt.

Wolfgang Ehmke

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