Appell an die Gruenen: Windkraft mit Augenmass!

Meine Gratulation an die Grünen!

Ich hoffe, dass dem weltweiten Atomwahn, der den Grünen diesen Erfolg ermöglichte jetzt Politik mit Augemaß folgt. Die Grünen selbst haben es in der Hand, dass wir in Deutschland nun nicht von einem Extrem in das andere verfallen. Es wäre gut, den Atomausstieg mit Vernunft durchzuführen und nun nicht den Naturschutz -ehemals eines der zentralen Anliegen der Grünen- zugunsten der regenerativen Energieen komplett über Bord zu werfen.

Dies beobachte ich derzeit bereits mit großer Sorge. Flächen und Landschaften, die noch vor wenigen Jahren zweifelsfrei und im politischen Konsens unter Naturschutz standen, stehen jetzt dem politischen Mainstream von Grünen und deren kleinem Partner der SPD im Wege.

Ein Beispiel für das, was in den Mittelgebirgen Deutschlands jetzt droht: Behende soll in vorauseilender Windkraft-Euphorie das folgende Gebiet: – bitte richtig lesen – ein Naturschutzgebiet, ein EU-Vogelschutzgebiet, ein Wander- und Skigebiet, die zweitgrößte Erhebung im Westerwald gegen alle Bendenken und gegen eine Beschlussvorlage des Regierungspräsidenten mit 5 riesiegen Windkraftanlagen durchbaggert, verbaut, und verschandelt werden. Neben der Zerstörung der Natur auch eine über 4 Gemeinde-, 3 Landkreisgrenzen und 2 Bundesländer hinweg weithin sichtbare optische Beeinträchtigung des Landschaftsbildes.

(siehe www.bi-knoten.de) Windkraft ja – aber mit Augenmaß und nicht in Naturschutzgebiete und nicht um jeden Preis.

Hans-Udo Sattler

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