zum Thema Verflechtung Wirtschaft und Politik – eine Filmempfehlung

Diese TV-Dokumentation steht bereit zur Ansicht in der ARD Mediathek.

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=6239032

Ergänzend eine Dokumentation von Dr. Selenz http://www.youtube.com/watch?v=Jow2OPf_H7c

Staat Recht Mafia Pfof. Dr. Hans Joachim Selenz zu Staatsanwälte die Bananenrepublik

 

ARD-exclusiv Der Drückerkönig und die Politik 21:45 – 22:15 (30 Min.)

Dass ausgerechnet der Gründer des Finanzdienstleisters AWD, Carsten Maschmeyer, ein enger Freund der Spitzen unserer Gesellschaft ist, macht seine Opfer fassungslos. Ein Film über Freund- bzw. Seilschaften – und mögliche Interessenskonflikte. Er kennt alle Großen und Mächtigen in diesem Land: Carsten Maschmeyer, der Gründer des umstrittenen Finanzdienstleisters AWD. Bundespräsident Christian Wulff macht Urlaub in seiner Villa auf Mallorca, Altbundeskanzler Gerhard Schröder nennt ihn einen „Freund“ und Familienministerin Köhler lässt sich von seinem Unternehmen beraten. Mehr Wissenswertes dazu hier: http://www.nachdenkseiten.de/?p=7971#more-7971

Eine interessante Ergaenzung von Dr. Selenz zu diesem Film: an hbg.dpa.de „Der Drueckerkoenig und die Politik“

Laut spiegel-online behauptet Carsten Maschmeyer, seine Freundschaft mit Gerhard Schroeder habe erst im Jahr 2001 begonnen. Wie ich als Chef der damaligen Preussag Stahl AG erfahren musste, begannen seine „Bemuehungen“ um die Gunst des spaeteren Kanzlers jedoch weit frueher. Bereits am 28. Februar 1998 schob er kurz vor der Landtagswahl in Niedersachsen – mit enormem finan- ziellen Aufwand – eine doppelseitige Anzeigen- kampagne fuer Schroder in die ueberregionale Presse. Die Landtagswahl am 1. Maerz 1998 war naemlich gleichzeitig Entscheidungskriterium fuer die Aufstellung des SPD-Kanzlerkandidaten zur Bundestagswahl im Herbst desselben Jahres. An diesem Tag ging es in Niedersachen daher auch um die Frage „Lafontaine oder Schroeder“.

Da ich just am 9. Januar 1998 zusammen mit Gerhard Schroeder dafuer gesorgt hatte, dass die Preussag Stahl AG nicht nach Oesterreich verkauft wurde (siehe: „Wildwest auf der Chefetage“: http://www.amazon.de/Wildwest-auf-Chefetage-Salzgitter-Kanzlerschaft/dp/3865201407) und Gerhard Schroeder mit dem Stahlunternehmen im Gepaeck den „Polit-Macher“ auffuehrte, galt ich in der Presse anfangs als Urheber dieser extrem auffaelligen Pro-Schroeder-Kampagne.

Der bei dieser Landtagswahl glatt unterlegene CDU- Kandidat Christian Wulff zaehlt sich – nach eigenem Bekunden – inzwischen allerdings auch schon zu den „Freunden“ von Carsten Maschmeyer. Von Schroeder lernen heisst eben Siegen lernen…

MfG Hans-Joachim Selenz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.