Umwelt-Drama auf den Philippinen: Die Unesco schaut zu – und schweigt

in Palawan Island auf den Philippinen spielt sich eine Tragödie ab: Am Montag wurde der Menschenrechtler und Radio-Moderator Gerry Ortega erschossen. Seine Weggefährten vom indigenen Umwelt-Netzwerk ALDAW haben keinen Zweifel: Ortega wurde ermordet, weil er öffentlich und immer wieder seine Stimme erhoben hat gegen die Bergbaupläne der Regierung, die die geschützten Regenwälder und die Lebensquelle der indigenen Bevölkerung zerstören. Die Regierung vergibt neue Konzessionen an die Bergbaukonzerne des Landes. Doch der verheerende Abbau von Nickel und Chrom würde die größte Artenvielfalt zerstören, die der philippinische Staat besitzt. Die Unesco hat die gesamte Palawan-Inselgruppe wegen ihres Naturreichtums 1990 als Biosphären-Reservat ausgewiesen – insgesamt 11.500 Quadratkilometer. Trotz mehrfacher Appelle von Menschenrechtsorganisationen schweigt die Unesco zur Vernichtung des Lebensraums von Menschen, Tieren und Pflanzen. (Start: 27.01.11) Palawan ist Unesco Biosphären-Reservat – immer wieder haben die Umweltschützer die Unesco um Stellungnahme und Unterstützung gebeten – ohne Erfolg. Bitte protestieren Sie gegen die Zerstörung des artenreichsten Lebensraumes der Philippinen unter http://www.regenwald.org

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