TV-Tip arte Dr. Martin Luther King

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arte    Mittwoch, 02.02.11   20:15 – 21:10 (55 Min.)

Bild: Dr. King, Bürgerrechtler (1/2), © Flip Schulke/Corbis Honorarfreie Verwendung nur im Zusammenhang mit genannter Sendung und bei folgender Nennung "Bild: Sendeanstalt/Copyright". Andere Verwendungen nur nach vorheriger Absprache: ARTE-Bildredaktion, Tel.: Carine Haggiag +33 3 88 14, Martin Luther King: Im Dezember 1964 bekam er als Wortführer der gewaltlosen Rassenintegration den Friedensnobelpreis in Stockholm verliehen.

Information zur Sendung auf
http://programm.ard.de/TV/arte/dr–king–buergerrechtler/eid_287246192635706#top

Der Dokumentarfilm zeichnet das politische Porträt Martin Luther Kings von 1963 bis zu seiner Ermordung 1968. In dieser Zeit erlebte die schwarze Bürgerrechtsbewegung in den USA ihren Höhepunkt.

Im April 1963 kam der junge Pfarrer Dr. Martin Luther King nach Birmingham in Alabama. Der charismatische Anführer der Bürgerrechtsorganisation Southern Christian Leadership Conference (SCLC) wollte eine friedliche Demonstration unterstützen, die die Behörden um jeden Preis verhindern wollten. Im Süden der USA war der Gedanke der Rassentrennung noch fest verwurzelt, Gewalt gegen Schwarze war an der Tageordnung. Es herrschte eine explosive Stimmung, in der die Polizei viele Anführer der Proteste verhaftete. Martin Luther King nahm seine Festnahme bewusst in Kauf. In der Haft schrieb er den berühmten „Brief aus dem Gefängnis von Birmingham“, in dem er seine Doktrin des gewaltlosen Widerstands darlegte.

Einige Wochen später gab das Weiße Haus grünes Licht für den Friedensmarsch nach Washington DC, an dem Mitglieder aller Bürgerrechtsorganisationen teilnahmen. Auf dem historischen Abschlussmeeting hielt Martin Luther King seine berühmte Rede: „I have a dream“. Martin-Luther Kings Charisma und seine beständige Forderung nach Gewaltlosigkeit und Gleichberechtigung der Schwarzen festigten seine Führungsrolle, brachten ihm aber auch Feinde ein – nicht nur unter Anhängern der Rassentrennung, sondern allgemein in reaktionären Kreisen, zu denen auch der legendäre FBI-Chef J. Edgar Hoover gehörte. Er war ein entschiedener Gegner des Civil Rights Movement. Doch auch radikalen Schwarzen wie den Aktivisten von „Black Power“ und „Nation of Islam“ war Martin Luther King ein Dorn im Auge.

Am 22. November 1963 zeigte der Mord an Präsident Kennedy in Dallas, dass auch Martin Luther King die Zielscheibe politisch motivierter Gewalttaten war. Hoover hielt ihn für einen Kommunisten und ließ ihn vom FBI bespitzeln. Je näher der politische Sieg der Bürgerrechtsbewegung zu rücken schien, desto größer war die Bedrohung, die über dem herausragenden Aktivisten der Bewegung schwebte. Am 4. April 1968 um 18.01 Uhr Ortszeit wurde Dr. Martin-Luther King im Alter von 39 Jahren auf dem Balkon des Lorraine-Motels in Memphis / Tennessee erschossen.

Der Dokumentarfilm zeigt auf anschauliche Weise die Höhepunkte der politischen Karriere Martin Luther Kings. Archivaufnahmen und Zeitzeugenberichte von Freunden und Gegnern des Bürgerrechtlers vermitteln einen Eindruck von der gespannten Atmosphäre jener Zeit, auf die sich heute US-Präsident Barack Obama in seinen Reden bezieht.

Mehr Informationen zur Sendung kurz vor Ausstrahlung unter: www.arte.tv/geschichteammittwoch

Quelle arte

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