Rest ? Risiko Atomkraft – ein Interview der taz mit Ulrike Folkerts

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Es gibt eine riesengrosse Lobby der Atomindustrie für unsere Politiker.
Es gibt eine kleine für regenerative Energiepolitik.
Es gibt gar keine Lobby für Energie Sparen !

Atomstrom ist zumindest genauso teuer wie ein Komplettumstieg auf alternative Energie. Die Energiepolitik ist nicht „alternativlos“, wie die Wort-des-Jahres Politker meinen. Die Energierpolitik ist gezielt ausgerichtet auf die Interessen der Konzerne und ihrer Investoren. Außerdem ist Atompolitik tödlich.

Die Bevölkerung ist solange ein Restrisiko, wenn sie nicht ihren eigenen Wunsch – den Ausstieg aus dieser Atomsackgasse – selbst in die Tat umsetzen und aktiv werden.

Es steht die Frage:
Atomenergie und so weiter wurschteln wie bisher, auch im Privathaushalt
oder:
Alternative Energie und die Bereitschaft auch Energie zu sparen.

Die Bevölkerung selbst hat es in der Hand, massenhaft die eigenen Interessen durchzusetzen. Sind wir denn nicht fähig, wie die Menschen in Tunesien und anderswo Mut zu fassen und gemeinsam Druck zu machen ?

Und noch ein Tipp. Schauen sie sich einmal einen Vergleich der Stromanbieter an auf:

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Heute Abend gibt es bei Sat1 den Film Restrisiko u.a. mit der Schauspierin Ulrike Folkerts. Die taz machte ein Interview mit ihr. Natürlich bin ich gegen Atomkraft!

AKWs abschalten, Stromanbieter wechseln und demonstrieren gehen – die Schauspielerin Ulrike Folkerts hat klare Vorstellungen davon, was man für eine bessere Energieversorgung in Deutschland tun kann. Denn sie weiß, wie gefährlich AKWs sind. Das ist auch das Thema des Films Restrisiko, der heute Abend um 20.15 Uhr auf Sat.1 gezeigt wird.

Online-Redaktion: Im FilmRestrisiko spielen Sie die Sicherheitschefin in einem Atomkraftwerk, die zunächst felsenfest an Atomkraft glaubt, später aber die Ursachen eines Nuklearunfalls im AKWaufdeckt. Setzen Sie sich persönlich auch gegen Atomenergie ein?

Ulrike Folkerts: Im Moment ist das Thema wieder ganz schön aktuell. Als im Sommer die Diskussion über Laufzeitverlängerung stattfand und es die vielen Demos gab, haben wir gerade gedreht. Das war natürlich klasse, weil wir das Gefühl hatten, dass unser Film gerade wirklich brisant ist. Wenn ich Zeit gehabt hätte, wäre ich in Berlin auch mitdemonstrieren gegangen. Seit ich 17 bin bis ins Studium hinein war ich bei der ersten AKW-Nein-Danke-Welle immer aktiv unterwegs. Natürlich bin ich gegen Atomkraft –das ist für mich gar keine Frage – bis heute nicht.

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