Medienbehoerde Ungarn – G.Orwell laesst gruessen

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Frau Zsuzsa Breier, Leiterin der Gesellschaft zur Foerderung der Kultur im erweiterten Europa e.V. verharmlost in ihrem Artikel im Handesblatt die Rolle eines Medienrates in Ungarn. In Ungarn sei ja schliesslich eine demokratische Verfassung mit Organen und unabhaengigen Gerichten entwickelt. Der Medienrat wird derzeit regierungsseitig gestellt. Mit dieser Behörde wolle man schaedliche Dinge im Internet beseitigen.
Unterdessen leitete die Medienbehoerde gleich am Tag des Inkrafttretens des Gesetzes ein Verfahren gegen das Budapester Privatradio Tilos Radio ein. Der Sender hatte den Song It’s on des US-Rappers Ice-T gespielt, der angeblich die ungarische Jugend gefaehrden soll.
Warum geht man nicht dazu ueber, dass weltweit Internetseiten persoenlich im Impressum verantwortlich gezeichnet werden. Dass jede/r zu dem stehe, was auf diesen Portalen veroeffentlicht wird. Nur so kann eine offene demokratische Diskussion in der Gesellschaft und auch eine lebendige und kontroverse Kultur entstehen. Nicht dadurch , dass man Dinge unter den Teppich kehrt, bzw. „aussondert“, wie es in China mit der Zensur unverbluemt gemacht wird. George Orwell laesst gruessen.

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