Demokratische Bewegungen ausser Regierungskontrolle

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In der Sueddeutsche berichtet Tomas Avenarius aus Tunis:

http://www.sueddeutsche.de/politik/staatskrise-in-tunesien-und-die-folgen-tage-des-zorns-1.1047306

“ … Aufstand von Ägypten bis Algerien: Der Sturz des tunesischen Präsidenten Ben Ali ist ein Meilenstein in der Geschichte der arabischen Welt. Er zeigt, dass der Volkszorn selbst Betonregime ins Wanken bringen kann. Das rüttelt die Menschen auch in anderen arabischen Staaten auf.  Kaum war Tunesiens Staatschef Zine el-Abidine Ben Ali mit dem Flugzeug aus dem Land geflohen, tanzten vor der tunesischen Botschaft im nahen Kairo zwei Dutzend Demonstranten. Die Ägypter riefen: „Präsident Mubarak, auch auf dich wartet ein Flugzeug.“ Zugegeben, die Zahl der Protestierer war klein. Dafür sprachen sie einem guten Teil ihrer Landsleute aus dem Herzen: Präsident Hosni Mubarak regiert seit 30 Jahren; Korruption und Vetternwirtschaft prägen sein Ägypten ähnlich wie das Tunesien Ben Alis. …

Noch etwas eint diese Länder: die modernen Kommunikationsmittel Internet, Twitter und Handy. Sie haben einer jungen, nicht traditionell in offiziellen Parteien organisierten Basisopposition zu mehr Freiräumen verholfen. Diese Freiräume aber kann der klassische Polizeistaat à la Tunis oder Kairo viel schlechter kontrollieren als ihm dies bei den klassischen Oppositionellen und Menschenrechtlern gewöhnlich gelingt… “

Kein Wunder also wie manch andere Regierungen reagieren.

Jordanien: http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/proteste_gegen_regierung_in_jordanien_1.9117005.html

Algerien:
http://de.euronews.net/2011/01/17/selbstverbrennungen-in-algerien/

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