my life is my message

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Diese Worte sind die Kernaussage von Mahatma Gandhi. Sein Ziel war identisch mit seinem Tun und der Methode seines Handelns. Er wirkte und lebte authentisch. Du kannst Achtung nicht durch Mißachtung erreichen. Es gibt keine Toleranz, wenn Intoleranz betrieben wird. Freiheit kannst du nicht mit Zwang erreichen. Und Frieden nicht durch Krieg. Eine gewaltfreie, liebevolle Gemeinschaft aller Menschen ist nur gewaltfrei und in Liebe mit sich und Anderen zu verwirklichen. Der Weg dahin erfordert, dass die Menschen ihn selbst gehen, denn es ist der Weg jedes Einzelnen. Es gilt, sich selbst und die eigenen Umstände selbst zu gestalten.

2010 haben viele Menschen in Deutschland ihr Selbstbewusstsein wieder entdeckt. Ob in Stuttgart, in der Bewegung gegen das Atomprogramm und vielen anderen Initiativen. Die Menschen haben einen Schritt der Selbstverantwortung, der Emanzipation getan. Weltweit und hierzulande wächst die Bewegung für Freiheit der Meinung und Information, in Europa, den USA, China, Russland. Denn Menschenrechte und Freiheit sind nicht verhandelbar.

Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit stand auf den Fahnen der Staatsgründungen in Amerika, Frankreich und den westlichen Demokratien. In China, Asien und Russland stand die Befreiung der Völker im Mittelpunkt. Was ist aus diesen Systemen geworden?

Unfreiheit, Überwachung, staaliche Gängelung, unsoziale Politik und Entsozialisierung und Gewalt in diesen Gesellschaften – das ist die Bilanz. In keinem dieser Staatsgebilde ist der Gedanke der Aufklärung, der Freiheit und gegenseitigen Achtung verwirklicht. Allen diesen Systemen ist eines gemeinsam: Wenn Befreiungsbewegungen und deren Führungen die politische Macht und Verantwortung nicht in direkter Demokratie dem Volk überlässt, dann entwickelt sich jedes Gesellschaftssystem zu Unfreiheit, zu Bevormundung. Sie zementierten ihre Herrschaft aus Angst vor Machtverlust.

Alle diese Gesellschaften betrachteten ihre erreichtes soziales Gefüge als das non-plus-ultra von Freiheit und Demokratie. Doch alle diese Systeme irrten, denn es gab niemals Freiheit und Solidarität für alle. Deshalb kann eine Befreiung nur darin bestehen, Schritt für Schritt alle Unfreiheiten und Ungerechtigkeiten abzubauen und nicht zu zementieren, nicht stehen zu bleiben. Denn Freiheit ist immer die Freiheit des Anderen. Und Frieden kann letztlich nur auf friedlichem Wege erreicht werden. Friede ist kein Waffenstillstand – Waffenstillstand und Verhinderung allgemeiner Freiheit und Demokratie ist immer die Logik von herrschenden Minderheiten.

So sollten alle Menschen ihrer Fähigkeiten und Verantwortung bewusst werden, sich emanzipieren und mit direkter Entscheidungsgewalt die Geschicke der Menschheit selbst in ihre Hände nehmen.

1 comment for “my life is my message

  1. 30. Dezember 2010 at 10:15

    Sich mit Gewaltlosigkeit und Friedfertigkeit zu wappnen bedeutet gerade nicht, wehrlos und hilflos zu sein und das hinnehmen zu müssen, was man vorfindet. Es liegt in unserem Verantwortungsbereich, wie wir uns zu den Gegebenheiten stellen, ob wir passiv sind oder ob wir etwas verändern wollen. Die „Verantwortung“ des Einzelnen ist ein wesentlicher Bestandteil dessen, mit dem sich große Persönlichkeiten wie Gandhi beschäftigt haben. Vielleicht sind und waren sie deswegen den Status-Quo-Verwaltern ein Dorn im Auge.

    Zu Gandhis Aussagen, „Life is my message“ möchte ich Albert Schweitzers „Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben“ ergänzen, die und das untenstehende Zitat des 14. Dalai Lamas beisteuern – für mich ein Motto für das Jahr 2011.

    «Heute muss das Leben mehr als je zuvor durch ein Gefühl
    für universelle Verantwortung charakterisiert sein:
    nicht nur unter Staaten, nicht nur unter Menschen, sondern
    auch der Menschen zu anderen Formen des Lebens.»
    14. Dalai Lama, Tenzin G atso

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