Giftschlamm, Ölpest … Ungarn ist überall

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden die Menschen feststellen, dass man Geld nicht essen kann“ Indianische Weisheit.

Ein Blick mit Google-Maps zeigt, dass die Sammelbecken, so auch das rot gefärbte, in der Nähe des Ortes Kolontar liegen. Ajka ist die nächste Stadt. Die Sammelbecken liegen fernab des Industriegeländes in der weiten Landschaft. Ebenso sollen weitere Gift-Sammelbecken irgendwo in der Nähe der Donau liegen. Hier ein Satellitenbild noch vor dem Dammbruch.

Bestätigt sich solch eine Fahrlässigkeit, muss man von kriminellem Handeln gegenüber Natur und Mensch ausgehen. Seitenflüsse und Donau sind bereits im biologischen Bestand gefährdet. Der WWF zeigte im Fernsehen Aufnahmen, auf denen schon lange Zeit Bruchstellen des Dammes sichtbar waren. Informationen über das Gift und Auswirkung sind zu lesen in:
http://www.wwf.de/themen/suesswasser/umweltkatastrophe-in-ungarn/faq-umweltkatastrophe-ungarn/

Aber sieht es bei uns nicht genauso düster aus. Im Salzstock Asse brodelt strahlender Atom-Müll. Profit und nochmals Profit – das ist aber keine Lebensgrundlage für die Menschheit. Diese Politik hat keine Zukunft.

Vuoi, Vuoi Mu – Ein Lied von Marie Boine aus Lappland, dem Land der Samen, Urvolk Nordeuropas

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