Forscher warnen vor porösen Altmeilern‎ – Philippsburg abschalten !

Neueste Berechnungen zeigen: Einige Meiler könnten gravierende Konstruktionsmängel am Reaktorkessel haben. Es bestehe die Gefahr von Rissen, warnen Experten. „Das wäre ein Unfall von den Ausmaßen Tschernobyls“, sagt Prof. Dr. Kromp. „Gegen einen Bruch des Reaktorbehälters ist kein Kernkraftwerk der Welt geschützt.“ In Deutschland mehr als eine nationale Katastrophe ! Philippsburg, Brunsbüttel, Krümel … abschalten ! Weiterlesen in Spiegel Online

Die Gefährichkeit der Siedewasserreaktoren der Baureihe 69 besteht in der Konstruktionsweise des Bodenbereiches des Reaktordruckbehälters. In den Druckbehältern strömt Wasser um die Brennstäbe und wird durch die Hitze der atomaren Kettenreaktion unter hohem Druck auf fast 300 Grad Celsius erwärmt. Der dabei entstehende Wasserdampf treibt Turbinen zur Stromerzeugung an. Die Druckbelastungen erreichen 325 Newton je Quadratmillimeter, während laut TÜV lediglich 177 Newton und gemäß TÜV-Vorgaben höchstens bis zu 280 Newton je Quadratmillimeter zulässig seien. Spätestens bei langjähriger Überbelastung führt dies durch Materialermüdung zu Rissen. Diese Ermüdung können weder die Tests von Vattenfall noch ENBW entkräften.
Pofessor Manfred Zehn, Professor an der Technischen Universität Berlin, der die Belastungen der Druckbehälter am Computer testete, kommt zu dem Schluß „Dieser Reaktordruckbehälter ist eine Konstruktion mit Problemzone“. Ein Riss führt zum Versagen der Kraftwerkskühlung, eine Kernschmelze droht dann.

In Zwentendorf in Österreich wurde ein baugleicher Reaktor nach Fertigstellung 1972 nach einem Volksentscheid erst gar nicht in Betrieb genommen. Grund: Es befinden sich Schweißnähte an Stellen, an denen der Behälter besonders starken Belastungen standhalten muss. Das ist nach österreichischem Recht selbst bei normalen Dampfkesseln verboten. Die Analogie von Zwentendorf – Filmdoku auf Youtube „Die Akte Zwentendorf“

Regierung, Lobby, Industriemagnaten muten den Bürgern die Gefahr eines weiteren „Tschernobyl“ zu. Das wäre das Ende für die Bevölkerung in den Ballungsgebieten.

Dass Versicherungsanstalten Kernkraftwerke nicht versichern, zeigt, dass sie riskant sind. Das ist der beste Beweis.

1 comment for “Forscher warnen vor porösen Altmeilern‎ – Philippsburg abschalten !

  1. 4. April 2011 at 19:58

    . Internationales Uranium Film Festival 21. – 28 Mai 2011 in Rio de Janeiro

    Kommenden Mai wird Rio de Janeiro im Zentrum der globalen Diskussion ueber
    Atomkraft und Uranbergbau stehen.

    Brasilien hat zwei Atomkraftwerke, ein drittes Atomkraftwerk in Bau und
    weitere etwa 50 Reaktoren in Planung. Ausserdem hat Brasilien eine
    Atomanreicherungsanlage und Uranminen sowie grosse noch ungehobene
    Uranvorkommen in Amazonien. Dies ist mit ein Grund, weshalb kommenden Mai in
    Rio de Janeiro das 1. Internationale Film Festival ueber Atomkraft,
    Uranbergbau und radioaktive Gefahren (Urânio em Movi(e)mente / 1st
    International Uranium Film Festival) stattfindet. Ausgewaehlt wurden 34
    Dokumentar- und Spielfilme aus allen Kontinenten. Auch fuenf Filme aus
    Deutschland sind darunter: „Yellow Cake. Die Luege von der sauberen Energie“
    von Joachim Tschirrner, „Der Uranberg“, von Dror Zahavi, „Der zehnte
    Castor-Transport nach Gorleben“, von Sylvain Darou, „Todesstaub“, von
    Frieder F. Wagner sowie ein Film ueber den Uranbergbau in Brasilien, Caetité/Lagoa Real, von Ralph Weihermann.

    „Als wir Anfang 2010 mit der Festivalplanung begannen, dachten wir an die
    nuklearen Katastrophen von Three Mile Island 1979, an Tchernobyl 1986 und an
    die Caesium 137-Katastrophe in der brasilianischen Stadt Goiânia 1987, der
    bis dahin groesste radioaktive Unfall Lateinamerikas“, sagt
    Festival-Koordinatorin Marcia Gomes de Oliveira. „Dass nun exakt 25 Jahre
    nach Tchernobyl Fukushima passiert ist, und unser Film Festival so nun noch
    staerkere Aktualitaet bekommen hat, hatte sich niemand von uns vorstellen
    koennen!“ Das Festival war ja geplant, um Katastrophen wie Tchernobyl
    zukuenftig zu verhindern zu helfen.

    Nach Rio de Janeiro (21.-28. Mai) reist das Uranium Film Festival nach São
    Paulo (3.-5. Juni) und dann nach Nordostbrasilien in die Metropolen Recife,
    Natal, João Pessoa und Fortaleza im August und schliesslich im September
    nach Salvador.

    Kontakt:

    Email: info@uraniumfilmfestival.org

    http://www.uraniumfilmfestival.org

    http://www.uraniofestival.org

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